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Die Flutereignisse der vergangenen Wochen und Monate haben in Bayern Schäden in Höhe von rund 300 Millionen Euro angerichtet. Das ist die Summe, die der Freistaat am Montag an den Bund meldete, hieß es aus dem bayerischen Finanzministerium.
Die Schäden infolge der jüngsten Überflutungen in Bayern beziffert der Freistaat auf rund 300 Millionen Euro. Das habe der Freistaat jetzt dem Bunde mitgeteilt, heißt es aus dem bayerischen Finanzministerium. Dabei gehe es um vier Bereiche: um private Haushalte, Kommunen, Land- und Forstwirtschaft sowie freie Berufe.
Im Landkreis Berchtesgadener Land entstanden allein an der Infrastruktur Schäden in Höhe von 86 Millionen Euro, wie das Landratsamt mitteilte. Zusammengerechnet wurden die Schäden an der öffentlichen Infrastruktur, also an Straßen, Brücken, öffentlichen Gebäuden, Leitungen und der Kanalisation. Private Schäden wurden in der Summe nicht berücksichtigt. Am stärksten betroffen waren die Gemeinden Schönau am Königssee, Bischofswiesen und Marktschellenberg. Zudem wurde laut Landratsamt inzwischen 155 Mal Soforthilfe an betroffene Haushalte ausgezahlt - insgesamt 424.500 Euro. Im Landkreis Hof wurden die Schäden von den betroffenen Kommunen auf mehr als 56 Millionen Euro summiert.
Erste Bilder machen Ausmaß der Schäden im Berchtesgadener Talkessel sichtbar
Die Ministerpräsidenten der Ländern wollen am Dienstag zu einer Konferenz mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zusammenkommen und unter anderem über Hochwasserhilfen sprechen. Im Gespräch ist ein milliardenschwerer Hilfsfonds, gespeist aus Mitteln von Bund und Ländern.
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