Opel zerstört - Beifahrerin in der Klinik
Komplett eingeklemmt: Münchner (21) rast in einen Traktor – so lief der Großeinsatz in Aßling
Komplett verbeult und bis zur Hälfte eingedrückt landete der Opel eines 21-jährigen Münchners am Freitagabend (10. Oktober) in Aßling unter einem Traktor. Das sagen Polizei und Feuerwehr, so geht es den Unfallbeteiligten und dieser Schaden entstand.
Aßling – Was nach einem absoluten Horror-Unfall aussah, scheint noch einmal glimpflich ausgegangen zu sein. Am Freitagabend (10. Oktober) übersah ein 21-jähriger Münchner auf der Rotter Straße einen Traktor und knallte frontal in den Anhänger. Laut des 60-jährigen Landwirts wollte er nach der Maisernte von der Martermühle aus kommend nach links in die Rotter Straße einbiegen, als der Wagen plötzlich angerauscht kam.
Traktor-Unfall endet glimpflich
Der schwarze Opel verkeilte sich komplett unter dem Anhänger. Die Scheiben wurden eingedrückt und der Wagen steckte bis zur Hälfte fest. Glücklicherweise konnte sich der 21-Jährige laut Polizei schnell von selbst befreien. Seine 18-jährige Begleiterin wurde etwas später von den Ersthelfern aus dem Opel herausgezogen. „Beide waren schon draußen, bevor wir am Unfallort ankamen“, bestätigt die Aßlinger Feuerwehr. Die 18-Jährige schien etwas schwerer verletzt zu sein, wurde zeitnah von den Rettungskräften versorgt und anschließend mit einem Rettungshubschrauber in eine Münchner Klinik geflogen.
„Wir haben noch keine Rückmeldung bekommen, wie es ihr geht”, sagt ein Sprecher der Polizeiinspektion Ebersberg auf OVB-Nachfrage. Äußerlich ließ sich bei der Beifahrerin demnach „nur“ eine blutende Kopfwunde feststellen. Allerdings konnten innere Verletzungen vor Ort nicht ausgeschlossen werden.
Sperre am Freitagabend in Aßling
Mit einem Großaufgebot versuchten Polizei und Feuerwehr, das eingeklemmte Auto wieder unter dem Traktor hervorzuholen. „Das war von circa 20 bis 23 Uhr. In dem Zeitraum war die Rotter Straße komplett gesperrt”, sagt der Polizeisprecher. Gemäß der Aßlinger Feuerwehr waren in der Zeit vier Rettungswagen, zwei Notärzte, der Rettungshubschrauber Christoph München und drei Polizeistreifen im Einsatz.
Die Bergung des Opels gestaltete sich mühsam. Laut den Helfern war sogar ein zweiter Traktor notwendig, um den Wagen wieder unter dem Anhänger herauszuziehen. Der Schaden wird von der Polizei auf 30.000 Euro geschätzt. Der Landwirt blieb unverletzt.
