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Sonst kann es teuer werden

Filter, Zubehör, Betriebsstoffe: Wann bestimmte Autoteile gewechselt werden sollten

Autoreparatur
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Durch regelmäßiges Wechseln und Austauschen von Autoteilen wird die Nutzungsdauer Eures Fahrzeugs deutlich verlängert.

Nicht nur Lebensmittel haben ein Verfallsdatum. Auch für Teile, Zubehör oder Betriebsstoffe Eures Autos tickt die Uhr. Um die Sicherheit beim Autofahren gewährleisten zu können, solltet Ihr bestimmte Teile Eures Autos regelmäßig wechseln und austauschen. Welche das sind, erfahrt Ihr hier.

Wer ein Auto besitzt, der weiß: Mit dem Kauf des Fahrzeugs ist es kostentechnisch nicht getan. Denn wollt Ihr lange etwas von Eurem fahrbaren Untersatz haben, müsst Ihr darauf achten, gewisse Autoteile rechtzeitig auszutauschen und zu wechseln. Dadurch entstehen über die Jahre hinweg weitere Kosten. Neben der regelmäßigen Wartung in der Autowerkstatt solltet Ihr bestimmten Autoteilen jedoch etwas mehr Aufmerksamkeit schenken, denn nicht alle werden in der Inspektion automatisch geprüft.

Was immer mal wieder gewechselt werden sollte:

Verbandkasten

Der Verbandkasten ist in jedem Fahrzeug gesetzlich vorgeschrieben. Dieser ist jedoch mit einem Verfallsdatum versehen. Wurde dieses Datum überschritten, müssen wenigstens die sterilen Teile des Erste-Hilfe-Sets ausgetauscht werden. Erfolgt keine Nachbesserung, entspricht der Verbandkasten nicht mehr der Norm DIN13164, was der TÜV als Mangel werten kann. Wer mit einem abgelaufenen Erste-Hilfe-Set erwischt wird, muss ein Strafgeld von fünf Euro zahlen.

Motoröl

Motoröl sorgt dafür, dass die beweglichen Teile im Motor nicht aneinanderreiben und verschleißen. Nach einiger Zeit verliert das Öl jedoch seine Wirkung. Deshalb sollte bei Eurem Fahrzeug regelmäßig ein Ölwechsel durchgeführt werden. Das Zeitintervall ist normalerweise dem Bordbuch zu entnehmen. Wer überlegt, sich Öl auf Vorrat zu kaufen, sollte vorsichtig sein, denn lagerndes Öl kann mit den Jahren unbrauchbar werden.

Getriebeöl

Ähnliches wie beim Motoröl gilt für das Getriebeöl: Es reduziert den Verschleiß des Getriebes. Mit der Zeit verschmutzt es jedoch und sollte, um einen Schaden zu vermeiden, in einem Intervall von 60.000 bis 120.000 Kilometern gewechselt werden.

Bremsflüssigkeit

Die Bremsflüssigkeit Eures Autos sollte unabhängig von der Laufleistung spätestens nach zwei Jahren gewechselt werden. Zu wenig oder zu alte Bremsflüssigkeit stellt eine Gefahr dar, da sie die Bremswirkung erheblich beeinträchtigen kann. Das liegt daran, dass es sich bei Bremsflüssigkeit um ein Hydrauliköl handelt, das Wasser anzieht. Je mehr Wasser sich im Bremssystem befindet, desto beeinträchtigter ist die Bremswirkung.

Dies kann zu einem ernsthaften Problem führen, da das Bremssystem und die Bremsflüssigkeit so heiß werden können, dass das aufgenommene Wasser zu sieden beginnt und Dampfblasen entstehen. Laut dem ADAC kann dadurch im schlimmsten Fall „kein Bremsdruck mehr ausgeübt werden - und die Bremse versagt!“. Außerdem kann das Wasser im Bremssystem zu Korrosion führen.

Innenraumfilter

Der Pollenfilter Eures Autos verstopft mit der Zeit. Die Konsequenz: Die Qualität der Luft im Innenraum nimmt ab, die Scheiben beschlagen und es bildet sich Feuchtigkeit. Mit der Zeit beginnt es auch unangenehm zu riechen. Deshalb sollte der Filter am besten einmal im Jahr ausgetauscht werden.

Kühlmittel

Das Kühlmittel im Kühlwasser dient dem Schutz des Motors vor Korrosion und Frost. Nach einer gewissen Zeit lässt diese Wirkung leider nach und die Flüssigkeit sollte deshalb etwa nach vier Jahren ausgetauscht werden.

Kältemittel der Klimaanlage

Es wird empfohlen die Klimaanlage des Autos etwa alle zwei Jahre professionell warten zu lassen, um Schäden zu vermeiden und unangenehmem Geruch im Innenraum des Fahrzeugs vorzubeugen. In der Werkstatt wird die Anlage auf Funktionstüchtigkeit geprüft und mit frischem Kältemittel aufgefüllt.

Zahnriemen

Wer den Zahnriemen, auch Steuerriemen genannt, nicht nach der vorgegebenen Zeit austauscht riskiert einen Motorschaden. Wann der Wechsel fällig ist, hängt vom jeweiligen Hersteller ab. Das Zeitintervall für den Wechsel findet Ihr in der Betriebsanleitung oder im Serviceheft des Autos.

Reifen

Das Gesetz schreibt zwar vor, dass die Reifen eine Mindestprofiltiefe von 1,6mm haben müssen, jedoch nicht, nach wie vielen Jahren Ihr Eure Reifen auswechseln solltet. Der ADAC empfiehlt, Winterreifen nach acht Jahren zu ersetzen. Sommerreifen sollten nicht länger als acht bis zehn Jahre gefahren werden.

nz

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