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Über den Atlantik

Sportlicher Seat-Ableger auf Expansionspfad: Cupra will US-Markt erobern

Erst Europa, dann Australien, nun ist Amerika dran. Die Seat-Tochter Cupra expandiert aggressiv. Zunächst aber nur mit zwei Elektro-Modellen.

Über viele Jahre war Cupra bei Seat nicht mehr als die Beziehung für besonders leistungsstarke Autos. 2018 wurde die bisherige Ausstattungsvariante zu einer eigenen Marke mit eigenen Modellen und einem eigenen Logo. Längst hat der junge Emporkömmling die spanische Mutter in Europa überflügelt und hat auch bei der Elektromobilität Vorrang. Und auch die Internationalisierung soll stärker vorangetrieben werden.

In Australien ist Cupra schon längst vertreten. Ein Markt, der für Seat ob des Namens nur schwer zu erobern gewesen wäre. Wer will schon einen Sitz fahren. Das gleiche Problem hätte sich auch in den USA ergeben, auch wenn man hier mit den günstigen Preisen sicher hätte punkten können. Das soll nun Cupra übernehmen und die Lücke für erschwingliche Autos mit sportlicher Einstellung besetzen, wie Carscoops berichtet.

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Cupra expandiert in die USA: Start an der Ost- und Westküste

Und allzu lange müssen die Amerikaner auch nicht mehr auf den sportlichen Seat-Ableger warten. „Bis zum Ende des Jahrzehnts wird Cupra auf den US-Markt kommen“, kündigte CEO Wayne Griffiths an. „Wir planen, mit der batterieelektrischen Version des Formentor und einem größeren elektrischen Crossover-SUV an den Start zu gehen.“ Der größere Crossover soll demnach in den Volkswagen-Werken in Nordamerika gebaut werden. Dazu zählt auch Mexiko.

Der Formentor ist eines von zwei SUV, mit denen Cupra in die USA geht.

Die Markteinführung erfolgt dabei erst einmal nur in bestimmten Regionen der USA. „Zunächst wird der Cupra in ausgewählten Staaten an der Ost- und Westküste sowie in den Sun Belt-Staaten eingeführt“, erklärte Griffiths. „Dies geschieht über ein neues Vertriebsmodell.“ Die Sun Belt Region umfasst die Staaten Arizona, New Mexico, Texas, Oklahoma, Arkansas, Louisiana, Mississippi, Tennessee, Alabama, Florida, Georgia, South und North Carolina sowie die südlichen Gebiete von Nevada und Kalifornien.

Cupra UrbanRebel: Elektroauto im Ibiza-Format

Die Seat-Tochter Cupra hat mit dem Urban Rebel ein Konzept für ein kleines Elektroauto unterhalb der Kompaktklasse vorgestellt.
Die Seat-Tochter Cupra hat mit dem Urban Rebel ein Konzept für ein kleines Elektroauto unterhalb der Kompaktklasse vorgestellt. © Cupra
Der Cupra UrbanRebel soll 2025 auf den Markt kommen und baut auf der „MEB Small“-Plattform des Volkswagen Konzerns auf.
Der Cupra UrbanRebel soll 2025 auf den Markt kommen und baut auf der „MEB Small“-Plattform des Volkswagen-Konzerns auf. Der Fronttriebler hat 226 PS und schafft den Sprint auf 100 in 6,9 Sekunden. Die Reichweite soll bei bis zu 440 Kilometer liegen.  © Cupra
Mit 4,03 Metern ist der Cupra UrbanRebel nur unwesentlich kürzer als der aktuelle Seat Ibiza (4,05 Meter).
Mit 4,03 Metern ist der Cupra UrbanRebel nur unwesentlich kürzer als der aktuelle Seat Ibiza (4,05 Meter). „Wir sind federführend bei der Entwicklung dieses Clusters, der Fahrzeugfamilie, die die nachhaltige urbane Mobilität demokratisieren wird“, sagte Werner Tietz, Vorstand für Forschung und Entwicklung. © Cupra
Ein nettes Gimmick: Der UrbanRebel-Schriftzug findet sich seitlich in den Rückleuchten des Elektroautos wieder.
Ein nettes Gimmick: Der UrbanRebel-Schriftzug findet sich seitlich in den Rückleuchten des Elektroautos wieder.  © Cupra
Auch 2025 bestimmt noch ein durchgehendes LED-Band die Designsprache des Hecks. Das markentypische Kupfer findet sich bei dem seriennahen Konzeptauto Cupra UrbanRebel jedoch kaum.
Auch 2025 bestimmt noch ein durchgehendes LED-Band die Designsprache des Hecks. Das Cupra-Logo befindet sich beim UrbanRebel nicht mehr in einem Quadrat unter der Leiste, sondern ist in diese integriert und leuchtet ebenfalls. © Cupra
Über der Heckscheiben befinden sich beim UrbanRebelzwei Luftleitelemente. Auffällig ist zudem, dass das markentypische Kupfer deutlich dezenter eingesetzt wird, als bei anderen Modellen.
Über der Heckscheiben befinden sich beim UrbanRebelzwei Luftleitelemente. Auffällig ist zudem, dass das markentypische Kupfer deutlich dezenter eingesetzt wird, als bei anderen Modellen. © Cupra
Das beleuchtete Cupra-Logo auf der Motorhaube dürfte wohl nur dem Konzept vorbehalten bleiben. Die Idee scheitert nämlich noch an den Zulassungsvorschriften.
Das beleuchtete Cupra-Logo auf der Motorhaube dürfte wohl nur dem Konzept vorbehalten bleiben. Die Idee scheitert nämlich noch an den Zulassungsvorschriften. © Cupra
Neben dem beleuchteten Markenlogo fallen die beiden massiven Lufteinlässe des Cupra UrbanRebel sofort ins Auge. Sie dienen zur Antriebskühlung und für die Aerodynamik.
Neben dem beleuchteten Markenlogo fallen die beiden massiven Lufteinlässe des Cupra UrbanRebel sofort ins Auge. Sie dienen zur Antriebskühlung und für die Aerodynamik. © Cupra
Das leuchtende Cupra-Logo wird auch im Innenraum wieder aufgegriffen. Das Multifunktionslenkrad erinnert derweil stark an einen Kontroller einer Spielekonsole. Passend dazu geht man auch beim digitalen Cockpit neue wegen und teilt die Informationen auf drei Bildschirme auf.
Das leuchtende Cupra-Logo wird auch im Innenraum wieder aufgegriffen. Das Multifunktionslenkrad erinnert derweil stark an einen Kontroller einer Spielekonsole. Passend dazu geht man auch beim digitalen Cockpit neue wegen und teilt die Informationen auf drei Bildschirme auf.  © Cupra
Die Sportsitze des zweiten Konzepts des Cupra UrbanRebel sind noch handgefertigt. Optisch setzt die junge Marke auf gelbe und kupferne Akzente sowie ein eingeprägtes Logo in der Kopfstütze.
Die Sportsitze des zweiten Konzepts des Cupra UrbanRebel sind noch handgefertigt. Optisch setzt die junge Marke auf gelbe und kupferne Akzente sowie ein eingeprägtes Logo in der Kopfstütze. © Cupra

Vor USA-Expansion: Cupra hat in Europa viel vor

Bis es aber so weit ist, hat die Seat-Tochter in Europa viel Arbeit vor sich. Mit dem Tavascan startet in diesem Jahr das zweite vollelektrische SUV der Marke. Zudem stellt Cupra mit dem Terramar einen SUV in der Größe des Audi Q3 vor. Und auch der Cupra Formentor erhält eine neue Generation, die dann ebenfalls elektrifiziert sein wird.

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Insgesamt gibt Cupra auf dem Weg zur reinen Elektro-Marke Gas. 2025 soll mit dem Raval auch ein kompaktes Elektroauto folgen. Technisch ist der Stromer identisch mit dem Volkswagen ID.2all. Die Abmessungen dürften etwa denen des Seat Ibiza entsprechen. Ob der Raval dann auch seinen Weg in die USA findet, ist noch unklar. Sollte Cupra auf der anderen Seite des Atlantik erfolgreich sein, ist das aber durchaus möglich.

Rubriklistenbild: © SEAT/Cupra

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