Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

"Eierlegende Wollmilchsau"?

Schöner einpacken: Mercedes CLA 250 Shooting Brake im Alltagstest

CLA 250 4MATIC
+
Der Mercedes CLA Shooting Brake ist ein wahrer Edeltransporter.

Der Mercedes CLA ist wie ein guter alter Familienkombi in edler Hülle. Wie sich der Transporter im Alltag fährt, haben wir für Sie getestet.

  • Der gute alte Familienkombi – eckig und praktisch – ist selten geworden.
  • Wenn schon Lastentransport, dann zumindest in schöner Hülle, sagte man sich bei Mercedes und hat mit dem CLA Shooting Brake noch ein Auto zum Einpacken im Angebot.
  • Wir fuhren den Edeltransporter der A-Klasse in der Version 250 4matic.

Mercedes CLA: Platz im Kombi

Optisch macht der Kombi, der kein Kombi sein will, eine Menge her. Die flache Karosserie kaschiert geschickt, dass dieser Mercedes auch als Nutzfahrzeug eingesetzt werden kann: Bis zu 1.370 Liter schluckt der CLA* bei umgeklappter Rückbank. Auch als Fünfsitzer – zwei Erwachsene sitzen hinten recht bequem – kann man mit 505 Litern viel einladen, muss das Gut aber über die 75 Zentimeter hohe Kante wuchten.

Viel Power unter der Haube des Mercedes CLA

Der 225 PS starke Vierzylinder ist natürlich ein potentes Aggregat, das den 1.575 Kilogramm schweren Benz mächtig vorantreibt. Spurten macht Spaß, aber am feinsten (und entspanntesten) ist man bei souveräner Fahrweise, in der man noch viele Reserven hat, unterwegs. Da werden auch lange Autobahnetappen ungeachtet der Verkehrslage zum Vergnügen. Erfreulich gut schlug sich der CLA-Kombi auch im Stadtverkehr, auf dem Supermarktparkplatz, beim Rangieren und beim Einparken. Da sind die diversen Assistenzsysteme natürlich gefragt, aber sie geben ihr Bestes.

Ebenfalls spannend: Volvo S60 T4: Ein hierzulande seltener Schwede im Alltagstest.

Mercedes CLA: Das ist gewöhnungsbedürftig

An die Mercedes-Philosophie, nach der Scheibenwischer, Lichthupe und Blinker am selben Lenkstockhebel bedient werden, muss (und kann) man sich gewöhnen. Fummelig ist der Schalter für den Heckscheibenwischer. Und wenig praxisfreundlich ist die Kofferraumabdeckung, die bei jedem Beladen manuell zurückgeschoben werden muss.

Wenig Durst, hoher Preis

Im Schnitt genehmigte sich unser CLA 250 achteinhalb Liter auf 100 Kilometer. Das ist angesichts der Leistung, des Allradantriebs und der Winterreifen ein akzeptabler Wert. Richtig teuer wird’s aber beim Kaufpreis: Unser Exemplar, das mit 35.670 Euro in der Liste steht, summierte sich dank diverser Extras auf satte 61.041,05 Euro.

Auch interessant: Das steckt hinter dem Erfolg des SUV-Phänomens Dacia Duster.

Fazit zum Mercedes CLA

Mit dem CLA 250 Shooting Brake lässt Mercedes* die Tradition der eher unscheinbaren, aber praktischen Kombis weiterleben. Damit kann man elegant unterwegs sein, aber bei Bedarf dennoch eine ganze Menge einpacken. Für das Prädikat "eierlegende Wollmilchsau" ist aber der Preis viel zu hoch.

Lesen Sie auch: Nissan Juke: Zweite Generation des Japan-SUV ist stark vernetzt.

Volker Pfau

*tz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

Kommentare