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Wie steht es um den Bonus?

Gestrichene Förderprämie für Elektroautos: Welche Hersteller jetzt einspringen

Frustrierte Kunden und stornierte Bestellungen will kein Autohersteller. Nach dem abrupten Aus bei der E-Auto-Prämie geben sich Industrie und Handel großzügig.

Eigentlich hätte die Förderung für Elektroautos noch bis Ende 2024 laufen sollen – doch überraschend hat die Bundesregierung das vorzeitige Ende beschlossen. Autoexperte Ferdinand Dudenhöffer prophezeite daraufhin drastische Absatzrückgänge für E-Autos in Deutschland. Die Autohersteller reagierten schnell auf das plötzliche Aus für den Umweltbonus. Den Anfang haben bereits kurz nach der Ankündigung Stellantis und Mercedes gemacht. Weitere Autobauer zogen nach. Eine Übersicht.

Vorzeitiges Ende der E-Auto-Förderung: So reagieren Hyundai und Kia

Hyundai: Der koreanische Hersteller Hyundai übernimmt den gestrichenen staatlichen Anteil von bis zu 4.500 Euro am Umweltbonus für Privatkunden, die ihr Fahrzeug bis zum 16.12.2023 bestellt hatten. Die Zusicherung gilt für bereits abgeschlossene Kaufverträge eines Kona Elektro (neues und altes Modell), eines Ioniq 5 und des Ioniq 6, für die kein Antrag mehr für den Umweltbonus gestellt werden kann. Erfolgt die Zulassung bis Ende Dezember 2023, wird der staatliche Anteil von 4.500 Euro übernommen, bei Zulassung im ersten Quartal 2024 die ursprünglich angekündigte, reduzierte staatliche Förderung von 3.000 Euro.

Kia: Bereits Ende November hatten die Koreaner den Umweltbonus für alle privaten Bestellungen im laufenden Jahr garantiert. Nun haben sie diese Garantie bis zum Ende März 2024 verlängert. Privatkunden, die bis zu diesem Termin ein E-Auto aus dem verfügbaren Fahrzeugbestand kaufen, erhalten eine Förderung in voller Höhe der bisher geltenden Konditionen für dieses und das folgende Jahr. Ausschlaggebend ist dabei allein das Kaufdatum, nicht der Zulassungstermin.

Überraschendes Aus für E-Auto-Förderung: Wie Lexus und Mazda reagieren

Lexus: Alle Kunden, die ein förderungsfähiges Elektrofahrzeug bestellt haben, erhalten die volle Prämie, entsprechend den bisherigen Regelungen der staatlichen Förderung. Darüber hinaus erhalten alle Kunden, die bis Ende Dezember 2023 ein Elektrofahrzeug aus dem verfügbaren Bestand kaufen, die Prämie. Die Höhe ist abhängig vom Nettolistenpreis des jeweiligen Elektrofahrzeugs. Auch bei einer Zulassung nach dem 1. Januar 2024 wird diese Prämie gewährt.

Mazda: Der Autohersteller garantiert für alle bis zum 17. Dezember 2023 abgeschlossene Kauf- und Leasingverträge den wegfallenden Umweltbonus, wenn das Elektrofahrzeug erst bis zum 31. März 2024 neu zugelassen wird. Bei Erstzulassung bis zum 31. Dezember 2023 übernimmt Mazda in Form einer Kulanzregelung den bisherigen staatlichen Anteil am Umweltbonus in voller Höhe und wie bisher gemeinsam mit den Händlern den Herstelleranteil am Umweltbonus. Danach sinkt der Betrag auf die ursprünglich für 2024 geplante Höhe.

Die Elektroauto-Förderung wurde frühzeitig gestoppt – zahlreiche Hersteller zahlen den „Umweltbonus“ nun selbst. (Symbolbild)

E-Auto-Förderung wird eingestellt: Was Mercedes, MG und Nissan planen

Mercedes-Benz: Für alle Aufträge, die bis Ende 2023 bestellt werden und in diesem Jahr geliefert und zugelassen werden, zahlt Mercedes-Benz weiterhin den bisherigen Herstelleranteil sowie den bisherigen staatlichen Anteil des Umweltbonus. Für Aufträge, die in 2024 zur Auslieferung kommen, sowie Neuaufträge ab 2024 sichern die Stuttgarter bis auf Weiteres den Herstelleranteil auf Basis der reduzierten Förderhöhe 2024 zu. Ob weitere Maßnahmen ins Leben gerufen werden, wird geprüft.

MG: Die chinesische Marke übernimmt für Kunden, die bis einschließlich 17. Dezember 2023 ein vollelektrisches Modell gekauft haben, den Umweltbonus in voller Höhe, wenn vor dem Stichtag keine rechtzeitige Zulassung möglich war. Die Zusicherung gilt für Zulassungen bis zum 15. Januar 2024. Danach übernimmt MG die Förderung in Höhe des vollen Hersteller- und eines reduzierten Kunden-Anteils von 3.000 Euro brutto.

Nissan: Die japanische Marke übernimmt die Umweltprämie für bereits bestellte Elektrofahrzeuge. Voraussetzung ist, dass die Fahrzeuge nach den bisherigen Richtlinien förderfähig waren. Für Erstzulassungen durch Privatkunden bis Ende 2023 garantiert der Importeur den vollen Umweltbonus, für Erstzulassungen ab dem 1. Januar 2024 gilt die ursprünglich geplante, reduzierte Umweltprämie.

Kein Umweltbonus mehr für E-Autos: Was nun Skoda, Smart und Stellantis versprechen

Škoda: Die VW-Tochter Škoda garantiert Privatkunden den staatlichen Anteil des Umweltbonus in kompletter Höhe von bis zu 4.500 Euro, sofern das bis zum 15. Dezember 2023 bestellte Elektrofahrzeug über ein bestätigtes Lieferdatum bis 10. Januar 2024 verfügt, es nach den bisher gültigen Regelungen des BAFA förderfähig ist und bis zum 31. Dezember 2023 in Deutschland neu zugelassen wird. Voraussetzung ist auch, dass die aktuelle Entscheidung des zuständigen Ministeriums weiter bestehen bleibt. Darüber hinaus wird für Enyaq und Enyaq Coupé, die bis zum 15. Dezember 2023 bestellt wurden und ein bestätigtes Lieferdatum ab dem 11. Januar 2024 haben, ebenfalls der ursprünglich von der Bundesregierung für das kommende Jahr geplante staatliche Umweltbonus zusätzlich zum Herstelleranteil übernommen. Voraussetzung ist auch hier grundsätzlich, dass das Fahrzeug nach den bislang definierten Bedingungen förderfähig ist.

Smart: Für Privatkundenfahrzeuge mit Zulassung bis Ende 2023 übernimmt der Hersteller die ursprünglich gültige volle Förderung. Das umfasst den Herstelleranteil sowie den Bundesanteil. Privatkunden, die bis Ende 2023 ein E-Modell bestellen oder bereits bestellt haben und deren Zulassung in 2024 ansteht, gleicht smart den ursprünglich ab 1. Januar 2024 geltenden reduzierten Umweltbonus inklusive Herstelleranteil aus.

Stellantis: Die Marken des Konzerns garantieren bis Ende Dezember den vollen Umweltbonus für Elektrofahrzeuge, die nach den bisherigen Bafa-Richtlinien bonusberechtigt sind. Das gilt für Privatkunden, die ihr bereits bestelltes vollelektrisches bis Jahresende zulassen. Für bereits bestehende Bestellungen, deren Zulassungen durch den Privatkunden noch bis Ende Februar 2024 erfolgt, garantieren die Konzernmarken den ursprünglich ab 1. Januar 2024 geltenden reduzierten Umweltbonus. Der Umweltbonus wird in der jeweiligen Höhe als zusätzlicher Nachlass gewährt.

Zu Stellantis zählen die Marken Abarth, Citroën, DS Automobiles, Fiat, Jeep, Peugeot und Opel. Opels Markenchef in Deutschland, Patrick Dinger, bedauert die Entscheidung der Bundesregierung zum plötzlichen Ende der Umweltprämie für Elektroautos und erklärt die Maßnahme des Herstellers: „Damit wirken wir gemeinsam mit unseren Partnern der Verunsicherung und wirtschaftlichen Einbußen der Kunden entgegen“, so der Manager.

Chinesische Hersteller boomen: 14 Autobauer, die Sie kennen sollten

Changan-Händler
Changan ist einer der ältesten Autohersteller Chinas und produziert jährlich mehrere Millionen Fahrzeuge, darunter auch Joint‑Venture‑Modelle mit Ford und Mazda. In den vergangenen Jahren hat Changan seine eigene Markenstrategie stark elektrifiziert und mit Submarken wie Deepal und Avatr moderne Elektro‑ und Plug‑in‑Hybridmodelle auf den Markt gebracht.  © IMAGO/CFOTO
Changan-Produktion
Kürzlich hat der China-Autobauer die Produktion von 30 Millionen Fahrzeugen zelebriert. Für Europa verfolgt der Konzern eine schrittweise Expansionsstrategie, die zunächst über ausgewählte Märkte und wenige Modelle erfolgen soll – meist im mittleren bis gehobenen Segment. Neben den genannten Marken sollen in den kommenden Jahren auch Modelle des Anbieters Nevo auf den Markt kommen. © Changan Automobile Deutschland GmbH
Jaecoo 7 von Chery
Chery ist einer der größten chinesischen Autoexporteure und baut seine Präsenz in Europa mit mehreren Marken gezielt aus. In Ländern wie Spanien erfolgte der Markteintritt früher. Zunächst wird hierzulande der Plug-in-Hybrid Jaecoo 7 angeboten. © Chery/dpa
Omoda 5 HEV
Die zweite Chery-Marke für Deutschland heißt Omoda. Gut ausgestattete Modelle wie der Omoda 5 HEV sollen zeitgemäßes Design mit effizienter Hybrid-Antriebstechnologie vereinen. Inwiefern sich deutsche Kunden darauf einlassen? Wir dürfen gespannt sein. © Omoda
Fahransicht Leapmotor B10
Leapmotor ist ein E-Auto-Hersteller, der sich auf dem Heimatmarkt China mit technisch ambitionierten, aber preislich sehr wettbewerbsfähigen Modellen einen Namen gemacht hat. Im Bild ist das Kompakt-SUV B10. © Leapmotor/dpa
Leapmotor T03
Die Marke bietet auch kleine, bezahlbare Modelle wie den T03 an. In Europa startete Leapmotor 2025 mit Unterstützung von Stellantis, das 21 Prozent der Anteile hält und den Markteintritt beschleunigt. © Leapmotor
Lynk & Co 01
Lynk & Co: Hinter diesem Hersteller, der 2016 gegründet wurde, verbirgt sich Geely. Der Plug-in-Hybrid 01 wurde zunächst vor allem im Abo vertrieben. Das Modell kann aber auch gekauft oder geliehen werden.  © Lynk & Co
Lynk & Co 02
Entwickelt und entworfen werden die Modelle von Lynk & Co in Schweden bei der traditionsreichen Konzernschwester Volvo. Das elektrische Crossover-Coupé Lynk & Co 02 war kürzlich auf einer Reise- und Freizeitmesse im Münchner Osten zu sehen. © IMAGO/Bernd Feil/M.i.S.
Elektrotransporter von Maxus.
Maxus: Ford, VW und Mercedes aufgepasst. Mit Maxus greifen chinesische Hersteller auch bei den Nutzfahrzeugen an. Die Modelle der 2011 gegründete Tochter von SAIC Motors sind unter anderem bei der österreichischen Post und Ikea im Einsatz. Verkauft werden die Transporter über eigene Händler. © GlobalImagens/Imago
Maxus: Elektro-Transporter eDeliver
Maxus ist vor allem auf Elektro‑Transporter, Vans und leichte Nutzfahrzeuge spezialisiert – ein Segment, das in Europa durch Lieferdienste, Handwerk und urbane Logistik wächst. © IMAGO/Slavek Ruta
Der MG 4 EV.
MG: Tot gesagte Leben länger. Das gilt auch für die britische Traditionsmarke. Allerdings nicht mehr unter der Flagge ihrer Majestät. Nach der Insolvenz erwarb zunächst die Nanjing Automobile Group im Juni 2005 die Markenrechte. Inzwischen gehört der Hersteller zu SAIC Motor. Dort wurde MG mit Roewe in der Abteilung Passenger Vehicle zusammengefasst. Seit Januar 2021 ist MG auch wieder auf dem deutschen Markt vertreten – unter anderem mit dem 4 EV. © MG
MG Cyberster
Das Modellangebot der von China neu aufgelegten Traditionsmarke umfasst unterschiedliche Fahrzeuggattungen: Zum Portfolio gehört der vollelektrische Roadster MG Cyberster.  © MG Motor
Der Xpeng P7.
Xpeng: Wie viele chinesische Hersteller ist auch Xpeng noch relativ jung. 2014 wurde das Unternehmen gegründet, konnte in den vergangenen Jahren seine Stückzahlen aber immer weiter steigern. In Europa war Xpeng zunächst in Schweden, Norwegen, Dänemark und den Niederlanden vertreten. Wann der Hersteller nach Deutschland kommt, ist unklar. © Zuma Wire/Imago
Xpeng G9
Für Schlagzeilen sorgte auch die Zusammenarbeit mit Volkswagen in China. 2026 ist der Marktstart in Deutschland terminiert. Partnerschaften mit mehreren Händlern sind geschlossen, hierzulande wird als erstes Modell das Elektro-SUV Xpeng G9 angeboten. © Xpeng
Der Zeekr 001.
Zeekr: Auch wenn der Name so gar nicht chinesisch klingt, stammt der Hersteller dennoch aus dem Reich der Mitte. Der Markenname setzt sich aus Generation Z und dem Begriff Geek zusammen. Hinter dem erst 2021 gegründeten Autobauer steckt Geely. Mit der neuen Tochter möchte man im Premiumsegment Fuß fassen. 2023 hat der chinesische Anbieter in Schweden und den Niederlanden mit den Modellen 001 und X ihren Europa-Start gefeiert. © Zeekr
Zeekr 7X
In Europa verfolgt Zeekr eine Wachstumsstrategie im hochwertigen E‑Segment – mit technisch starken Modellen (800‑Volt‑Architektur, große Reichweiten) und einem Fokus auf gut ausgestattete, aber preislich konkurrenzfähige Fahrzeuge. Seit Ende 2025 sind Zeekr-Modelle wie der 7X auch in Deutschland bestellbar. © Zeekr
Xiaomi SU7
Xiaomi steigt mit dem SU7 erstmals in den Automarkt ein und verfolgt dabei klar ambitionierte Pläne – auch für Deutschland. Der Konzern nutzt seine enorme Elektronik‑Reichweite und Markenbekanntheit, um sich im E‑Auto‑Segment als technologischer Herausforderer zu positionieren. Für Deutschland plant Xiaomi mittelfristig den Vertrieb über ein eigenes Händler‑ und Servicenetz, anfangs stark digital gesteuert.  © David Zorrakino/EUROPA PRESS/dpa
Studie Vision GT von Xiaomi
Studie Vision GT von Xiaomi: Ziel von Xiaomi ist es, im Premium‑Elektro‑Segment Marktanteile zu gewinnen, indem man Performance, Software‑Kompetenz und aggressive Preisgestaltung kombiniert. Deutschland gilt dabei als Schlüsselmarkt, weil Xiaomi hier eine treue Smartphone‑Kundschaft hat, die als Einstiegskanal in die Mobilität dienen soll. © Josep LAGO/AFP
Der Ora Funky Cat.
GWM Ora ist die Elektromarke des chinesischen Herstellers Great Wall Motor und in Europa vor allem durch den Ora Funky Cat (später: Ora 03) bekannt geworden. Die Marke positioniert sich im kompakten bis unteren Mittelklasse‑Segment und zielt damit auf europäische Volumenmodelle wie VW ID.3, Renault Mégane E‑Tech oder auch den heimischen Rivalen MG4 ab. © Ora/GWM
GWM Ora 07
Der Hersteller versucht, sich als preislich zugängliche, designorientierte E‑Alternative zu etablieren – bisher jedoch mit zögerlichem Markterfolg. Dazu machen vermeintliche Kopien die Runde – wie zum Beispiel der GWM Ora 07, als chinesische Ausführung des Porsche Panamera.  © GWM Ora
Der NIO ES6 steht auf einer Messe.
NIO: Der Name des 2014 gegründeten Herstellers ist eine Anspielung auf den Smog über den Großstädten Chinas. NIO, in chinesischen Schriftzeichen „Weilai“, bedeutet übersetzt „Der Himmel wird blau“.  © VCG/Imago
Kombi NIO ET5 Touring
NIO ET5 Touring: Eine Besonderheit der Marke ist die Battery-Swap-Technologie. In fünf Minuten wird der Akku gegen einen neuen ausgetauscht. Ihr Europa-Debüt gab die Marke 2021 in Norwegen. Seit 2022 sind die E-Autos auch in Deutschland erhältlich. © NIO
Der BYD Seal.
BYD: Seit 1995 gibt es das Unternehmen. Autos spielten am Anfang noch keine Rolle, stattdessen baute man wiederaufladbare Batterien. 2003 stieg man durch den Kauf der angeschlagenen Xian Qinhuan Automobile in das Automobilgeschäft ein. Inzwischen ist BYD einer größten Hersteller der Welt. © VCG/Imago
BYD-Schiff mit Neufahrzeugen im Hafen
BYD: In Deutschland sind die Chinesen mittlerweile mit mehreren Modellreihen vertreten. Schlagzeilen macht der Autoriese aus Fernost auch mit seiner Schiffsflotte, welche die Fahrzeuge in großer Stückzahl in verschiedene Weltregionen befördert. © Anadolu Agency/Imago
Denza Z9GT
Denza ist die technologieorientierte Premiummarke von BYD. Im April 2026 wurde das Angebot im Rahmen einer Veranstaltung in Paris als global agierende Marke eingeführt. Dabei gab es auch die ersten Modelle für Europa zu sehen. Im Bild das vollelektrische Coupé Denza Z9GT. © DENZA
Luxus-Van Denza D9
In China hat sich Denza mit Modellen wie dem Van D9 (im Bild) als hochwertige Alternative zu Marken wie Lexus, Mercedes EQ oder BMW i etabliert. In Europa soll der Anbieter schrittweise als gehobenes Premium‑Label eingeführt werden, allerdings nicht sofort in der Breite wie die Hauptmarke BYD. © DENZA
Smart #5
Smart: Einst eine Kleinwagenmarke, ist Smart heute ein Gemeinschaftsunternehmen zwischen Mercedes-Benz und dem chinesischen Geely-Konzern, wobei die Produktion und technische Entwicklung in China erfolgt. Der Fokus liegt auf SUVs (im Bild #5), die Effizienz und wettbewerbsfähige Preise ermöglichen sollen.  © Mercedes-Benz/Smart
Smart #1
Das erste Modell der neuen Ära ist der Smart #1. Strategisch sieht Smart Europa weiterhin als Kernmarkt, allerdings nicht mehr im klassischen Microcar‑Segment, sondern als kompakte, elektrisch angetriebene Crossover‑Alternative im Premiumbereich. Gleichzeitig hilft die Mercedes‑Designsprache, ein vertrautes Markenimage zu erhalten.  © Mercedes-Benz/Smart

E-Auto-Förderung vorzeitig gestrichen: So reagieren Seat, Subaru und Toyota

Seat/Cupra: Auch Seat übernimmt – zusätzlich zum Herstelleranteil – den staatlichen Anteil der Umweltprämie für alle Privatkunden, die bis zum 18. Dezember 2023 einen Cupra Born bestellt, aber noch nicht übernommen und zugelassen haben. Die Höhe der Förderung liegt zwischen 4.500 und 6.750 Euro. Wird der Born noch 2023 ausgeliefert und zugelassen, ist es möglich, eine Förderung von bis zu 6.750 Euro zu erhalten. Erfolgen Auslieferung und Zulassung im neuen Jahr – bis spätestens 31. März 2024, zahlt Seat eine Prämie in Höhe von bis zu 4.500 Euro.

Subaru: Die Allradmarke verlängert den Umweltbonus für Privatkunden über den Jahreswechsel hinaus. Voraussetzung ist, dass der Kaufvertrag bis Ende Januar 2024 abgeschlossen und das Fahrzeug bis zum Ende Februar 2024 zugelassen wird.

Toyota: Alle Kunden, die ein förderungsfähiges Elektrofahrzeug bestellt haben, erhalten die volle Prämie, entsprechend den bisherigen Regelungen der staatlichen Förderung. Darüber hinaus erhalten alle Toyota-Kunden, die bis Ende Dezember 2023 ein Elektrofahrzeug aus dem verfügbaren Bestand kaufen, die Prämie. Die Höhe ist abhängig vom Nettolistenpreis des jeweiligen Elektrofahrzeugs. Auch bei einer Zulassung nach dem 1. Januar 2024 wird diese Prämie gewährt.

E-Auto-Förderung wird eingestellt: Das planen Dacia, Renault und VW

Dacia: Der Autobauer Dacia garantiert seinen Privatkunden für den Dacia Spring, der nach den bisherigen BAFA-Richtlinien bonusberechtigt war, den Umweltbonus in Höhe von 4.500 Euro – wenn das Fahrzeug bis zum 17. Dezember gekauft wurde und bis einschließlich 31. Dezember 2023 zugelassen wird. Fahrzeuge, die bis zum 17. Dezember 2023 gekauft und zwischen 1. Januar 2024 und einschließlich 31. März 2024 zugelassen werden, erhalten von Dacia einen Umweltbonus in Höhe von 3.000 Euro.

Renault: Die Franzosen versprechen Privatkunden für alle betroffenen Elektrofahrzeuge, die nach den bisherigen BAFA-Richtlinien bonusberechtigt sind und die bis einschließlich 31.12.2023 zugelassen werden, den vollen Umweltbonus in Höhe von 4.500 Euro. Für alle betroffenen Elektrofahrzeuge des Herstellers, die nach den bisherigen BAFA-Richtlinien bonusberechtigt sind und die zwischen dem 1. Januar 2024 bis einschließlich 31. März 2024 zugelassen werden, wird der reduzierte Umweltbonus in Höhe von 3.000 Euro garantiert.

VW: Für alle förderfähigen ID-Modelle, die Privatkunden bis zum 15. Dezember 2023 bestellt, aber noch nicht übernommen und zugelassen haben, kompensieren die Norddeutschen zusätzlich zum Herstelleranteil auch den Bundesanteil. Werden diese Fahrzeuge noch in diesem Jahr ausgeliefert und zugelassen, erhalten die Kunden die volle eine Förderung. Erfolgen Auslieferung und Zulassung hingegen erst im neuen Jahr, und zwar bis zum 31. März 2024, gibt es den reduzierten Satz.

Umweltbonus für E-Autos: So viel hätte es 2024 noch geben sollen

Ursprünglich sollte der Umweltbonus noch bis Jahresende in der bisherigen Höhe ausgezahlt werden. Maximal waren 6.750 Euro Zuschuss von Staat und Hersteller möglich. Für das kommende Jahr war eine Reduzierung auf 4.500 Euro geplant, zudem ist der maximale Nettolistenpreis auf 45.000 Euro gedeckelt. Auf Autofahrer warten im Jahr 2024 aber noch zahlreiche weitere Änderungen – unter anderem bei den Winterreifen. (Holger Holzer/SP-X)

Rubriklistenbild: © teamwork/Imago

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