Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Uber, Leihwagen oder Flughafen-Mitarbeiter?

Blauer Sticker am Auto: Welche Bedeutung steckt dahinter?

Man bemerkt immer öfter einen blauen Sticker auf der Rückseite von Fahrzeugen. Die Bedeutung ist jedoch nur wenigen bekannt – obwohl der Aufkleber oft obligatorisch ist.

Egal ob auf der Heckscheibe oder dem Kofferraumdeckel. Ob Kinder an Board, Freizeitpark, Lieblingsband oder das Fußballteam der Wahl. Für einige Fahrzeugbesitzer sind Aufkleber auf der Heckscheibe oder dem Kofferraumdeckel ein Muss. Allerdings sind nicht alle Aufkleber erlaubt, während andere Pflicht sind, wie die Umweltplakette oder ein blauer Sticker mit einer Buchstaben- und Zahlenkombination. Letzter ist in Deutschland immer häufiger auf Autos zu sehen.

Dieser blaue Aufkleber sorgt jedoch bei einigen Fahrern für Verwirrung, wie die Frankfurter Neue Presse (FNP) berichtet. Auf Twitter stellte „Heinz Sch@nk“ die Frage nach der Bedeutung dieses Aufklebers, nachdem er ihm mehrmals begegnet war. Er vermutete, dass der Sticker Fahrzeuge von Uber, Mietwagen, Autos von privilegierten Personen oder Flughafenmitarbeitern kennzeichnet.

Blauer Aufkleber ist für Mietwagen seit 2021 Pflicht

Eine Facebook-Nutzerin kommentierte unter einem FNP-Post: „Die Frage habe ich mir auch immer gestellt“. Tatsächlich lag „Heinz Sch@nk“ mit seiner Vermutung nicht falsch. Eine andere Facebook-Nutzerin klärte auf: „Das sind zugelassene Limousinen- bzw. Kleinreisebusunternehmen, die Personenbeförderung als Gewerbe betreiben“.

Anhand des blauen Aufklebers lässt sich erkennen, dass es sich um einen Mietwagen handelt.

Und genau so ist es auch: Der blaue Sticker ist die Ordnungsnummer für Mietwagen, zu denen neben Uber auch FreeNow und Bolt gehören. Seit der Änderung des Personenbeförderungsgesetzes (PBefG) im Jahr 2021 ist diese Kennzeichnung Pflicht, wenn ein Fahrzeug für ein Mietunternehmen im Einsatz ist.

Neun Mikro-Elektroautos, die perfekt für die Stadt sind

Opel Rocks-e
Opel Rocks-e: Mancher dürfte sich fragen, ob das überhaupt noch ein vollwertiges Auto ist. Gesetzlich ist er es wie alle Kleinstwagen nicht. Wer ihn fahren will, benötigt lediglich die Führerscheinklasse AM. Somit kann er schon ab 15 Jahren bewegt werden. Der Elektromotor leistet 8 PS und beschleunigt den Mini-Stromer auf 45 km/h. Mehr geht nicht. Die 5,5-kWh-Batterie reicht für eine Reichweite von 75 Kilometern. Danach muss der 2,41 Meter lange Opel Rocks-e für rund vier Stunden an die Steckdose. Kostenpunkt: rund 8.000 Euro © Opel
Renault Twizzy
Renault Twizy: Der kleine Franzose ist so etwas wie der Opa unter den Mikro-Elektroautos. Schon seit 2012 ist der Twizy in der Modellpalette von Renault zu finden. Mit 2,34 ist er etwas größer als Rocks-e und Ami. Statt nebeneinander nehmen die zwei Insassen hintereinander Platz. Seitenscheiben gibt es nur als Zubehör. Preislich geht es ab 11.450 Euro los. Wie die größere Version fahren will, benötigt jedoch einen richtigen Führerschein. Die Reichweite gibt Renault mit 90-100 Kilometern an. © Renault
City Transformer CT1
City Transformer CT1: Auch in Israel hat man die Mikro-Elektroautos für sich entdeckt. Der CT1 vom Start-up City Transformer macht seinem Namen dabei alle Ehre. Denn die Spurweite des Mini-Stromers lässt sich anpassen. Angetrieben wird er von zwei Elektromotoren an der Hinterachse. Das Start-up verspricht bis zu 180 Kilometer Reichweite und eine Höchstgeschwindigkeit von 90 km/h. Wer den CT1 vorbestellt, zahlt 13.000 Euro, später soll er dann 16.000 Euro kosten. © City Transformer
Das Elektroauto e.GO Life
e.Go Life: Mit seinen 3,3 Metern ist der e.Go Life im Vergleich zu den andren Mini-Stromern fast schon ein Riese. Der 77 PS starke Elektromotor ermöglicht eine Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h. In der Stadt soll er bis zu 206 km weit kommen. Kombiniert liegt die Reichweite bei 139 Kilometern. Wegen der Insolvenz von e.Go im Sommer 2020 wurde der Life zeitweise nicht gebaut. Dasd Geschäft wurde aber von der Next.E.Go Mobile SE übernommen. Mit dem e.wave X steht auch schon ein Life-Nachfolger bereit. © Marius Becker/dpa
Microlino 2.0.
Microlino 2.0: Von 1955 bis 1962 baute BMW das Leichtfahrzeug Isetta. Bis heute ist der Kleinstwagen Kult und feiert nun sein Comeback. Zumindest ähnelt der Microlino 2.0 der Isetta sehr. Angeboten wird der Mikro-Stromer in drei Batterieversionen mit 95, 175 und 230 km Reichweite. Der 20 PS starke Elektromotor beschleunigt das nur 450 Kilogramm schwere Mobil auf 90n km/h. Mit 14.990 Euro ist der Microlino jedoch nicht grade billig. © Arnulf Hettrich/Imago
Elaris Pio
Elaris Pio: Mit 2,81 Meter Länge bleibt dieser Elektro-Zwerg noch unter der Drei-Meter-Marke. In diesem Bereich verschwimmen die Grenzen zwischen Mikro-Auto und Pkw. In Sachen Antrieb befindet sich der Pio jedoch bei den Mikro-Stromern. Grade einmal 49 PS leistet der Elektromotor. Der Akku kommt auf 27 kWh und reicht für 225 Kilometer. Preislich liegt der Pio bei 21.900 Euro. © Elaris
FreZE Nikob EV
FreZE Nikob EV: In China ist der Elektro-Zwerg unter dem Namen Wuling Hongguang Mini EV bereits sehr erfolgreich. Damit das auch in Europa der Fall ist, brauchte es neben einem neuen Namen auch mehr Sicherheit und Energieeffizienz. Heißt: ESP, Airbags, neue Räder und eine LED-Beleuchtung. Angeboten wird das Nikob EV mit einer 13,8-kWh-LFP-Zelle mit 200 km Reichweite. Kosten soll das kleine Elektroauto 16.000 Euro. © Wulling
Elektrofrosch Bob Four
Elektrofrosch Bob Four: So ganz weiß man ja nicht, was dieses Gefährt sein möchte. Offiziell handelt es sich bei dem Elektrofrosch Bob Four um einen Kabinenroller. Entsprechend ist bei 45 km/h Schluss. Rund 100 Kilometer soll der Elektrofrosch kommen und das für grade einmal 8.990 Euro. Neben dem Bob Four hat Elektrofrosch noch weitere Mikromobile im Angebot.  © Elektrofrosch
Ari 802
ARI 802: Mit 2,22 fällt der Ari 802 sehr klein aus. Mit 643 Kilogram ist er zudem auch noch sehr leicht. Daher reichen 10 PS auch um den Kleinstwagen auf Tempo 80 zu bringen. In den Versionen 252 und 452 sind nur 25 beziehungsweise 45 km/h drin. Die Reichweite gibt Ari mit 120 bis 250 Kilometern an. Preislich schlägt der Ari 802 mit 10.990 Euro zu Buche.  © Ari

Blauer Aufkleber soll helfen, Mietwagen und Taxis zu unterscheiden

Der blaue Aufkleber soll die Identifizierung der Fahrzeuge erleichtern und sie einer bestimmten Verkehrsart zuordnen. Diese Kennzeichnung soll beispielsweise an Flughäfen dabei helfen zu unterscheiden, ob es sich um einen Mietwagen oder ein Taxi handelt. Bei letzteren ist eine solche Kennzeichnung an der Heckscheibe schon länger vorgeschrieben.

Noch mehr spannende Auto-Themen finden Sie im kostenlosen Newsletter von unserem Partner 24auto.de

Die Ordnungsnummer für Mietwagen beginnt in der Regel mit einem Buchstaben, der angibt, aus welcher Stadt, Gemeinde oder welchem Landkreis das Fahrzeug stammt. In Frankfurt wäre das beispielsweise ein F. Wenn ein Mietwagen aus dem Landkreis Erding stammt, beginnt die Ordnungsnummer mit ED, wie taxi-heute.de berichtet. Manchmal sind auch nur Zahlen auf dem Aufkleber zu sehen.

Rubriklistenbild: © FreeNOW

Kommentare