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Defekt oder leer

Fernschlüssel defekt? Einige Tricks, wie Autofahrer ihn wieder zum Funktionieren bringen können

Wenn der Fernschlüssel des Autos nicht mehr funktioniert, kann das teuer werden. Der ADAC zeigt, wie das Problem selbst gelöst werden kann.

München – Die ältere Generation könnte wahrscheinlich auch heute noch ohne einen elektronischen Autoschlüssel auskommen, wenn man sie fragt. Für die jüngeren Leute hingegen ist der Fernschlüssel eine der selbstverständlichsten Innovationen, auf die viele Fahrer nicht mehr verzichten möchten. Es ist besonders ärgerlich, wenn dieses nützliche Gerät plötzlich den Dienst versagt. Der ADAC bietet Ratschläge, wie man den Fernschlüssel wieder in Gang setzen kann.

So laden Sie Ihren Fernschlüssel für das Auto auf: Induktives Laden oder Austauschen

In einem YouTube-Video informiert der ADAC, der kürzlich eine neue Pannenstatistik veröffentlicht hat, über mehrere Methoden, den Fernschlüssel wieder funktionsfähig zu machen. Ein Fachmann erklärt darin: „Den einfachsten Fall habt ihr, wenn ihr den Schlüssel induktiv laden könnt“. Dies bezieht sich auf das kabellose Laden, bei dem ein Knopf Energie abgibt.

Wenn der Autoschlüssel nicht mehr funktioniert, ist häufig eine entladene Batterie die Ursache.

Einige Automodelle verfügen über eine spezielle Ladebuchse im Fahrzeug. Andere Modelle nutzen die induktive Ladefläche für Smartphones. Der Fachmann empfiehlt auch, gelegentlich mit dem Ersatzschlüssel zu fahren, um sicherzustellen, dass dieser regelmäßig aufgeladen wird. In der Bedienungsanleitung finden Autofahrer generell Informationen darüber, wie sie mit der Batterie umgehen sollten. In einigen Fällen ist ein Austausch des Akkus die einzige Option. Der Fachmann erklärt einen möglichen Weg anhand eines Beispiels.

Preise für den Austausch des Autoschlüssel-Akkus in der Werkstatt liegen zwischen 8 und 20 Euro

Zuerst muss der Schlüssel ausgeklappt werden. „Dann brauchen wir einen geeigneten Gegenstand, um den Schlüssel aufzuhebeln“. Münzen sind oft geeignet, „damit würde ich es als Erstes probieren“, sagt der Fachmann. Ein Schraubenzieher wird vom ADAC-Mitarbeiter nicht empfohlen. Denn diese sind oft zu lang: „Deswegen habt ihr zu viel Kraft, und wenn ihr da rumhebelt, geht das Gehäuse vielleicht kaputt“.

Sobald die Batterie freigelegt ist, wird ein weiterer kleiner Gegenstand für den Akku selbst benötigt: „Das kann auch mal ein Profiltiefenmesser sein“. Im Zweifelsfall rät der Fachmann, kreativ zu sein oder eine Werkstatt oder den Autohändler aufzusuchen.

Laut akkulinie.de variieren die Preise bei den Händlern dafür zwischen 8 und 20 Euro. Es wird nur teuer, wenn Autofahrer ihren Autoschlüssel austauschen lassen müssen. Bei Autoschlüssel-Batterien handelt es sich oft um Knopfzellen, die einfach ausgetauscht werden können, sobald sie freigelegt sind.

So finden Sie den Notfallschlüssel für Autos mit Keyless-Technik

Bei neueren Modellen kann es vorkommen, dass das Auto ohne weiteres Zutun nicht mehr geöffnet und gestartet werden kann – die sogenannte Keyless-Technik. Doch für den Fall einer leeren Batterie haben die Autohersteller eine Lösung parat, wie das Portal chip.de berichtet. In den Funkfernbedienungen von Keyless-Schlüsseln ist ein geheimer Notschlüssel im Gehäuse eingebaut. Mit diesem können die Türen auf altmodische Weise geöffnet werden. Oft gibt es dafür einen Entriegelungsknopf, der den Schlüssel zugänglich macht. Informationen dazu finden Autofahrer in der Bedienungsanleitung.

Mit diesen zwölf Tipps machen Autobesitzer ihr Fahrzeug fit fürs Frühjahr

Auto waschen im Frühjahr
Auto waschen: Streusalz, Eis, Schnee und Dreck sammeln sich im Winter auf den Straßen und somit auch an Autos, die diese befahren. Deshalb sollte man zum Frühlingsanfang zunächst einmal mit dem Auto in die Waschanlage fahren. Man kann sein Auto auch privat waschen. Möchte man das zu Hause tun, sollte man sich vorher informieren, ob das in der eigenen Gemeinde erlaubt ist.  © Imago
Auto von innen putzen
Auto aussaugen: Wenn man außen putzt, kann man auch gleich innen putzen. Nach dem Winter sollte der Innenraum des Autos ausgesaugt und vom Rest des winterlichen Drecks befreit werden. Am besten saugt man dazu den Wagen aus. © Imago
Autofenster von innen putzen
Fenster von Innen putzen: Beim Putzen des Wageninneren die Fenster nicht vergessen. Von außen werden sie in der Waschanlage gereinigt, von innen muss man selbst mit einem Lappen und etwas Fensterputzmittel Hand anlegen. © Imago
Automatten abspülen und auswechseln
Gummimatten gegen Sommermatten austauschen: Winterschuhe kommen jetzt ganz nach hinten in den Schrank. Dementsprechend braucht man auch die schützenden Gummimatten im Fußraum nicht mehr, die Dreck, Schnee und Matsch auffangen sollen. Diese können zum Frühling gesäubert, im Schrank verstaut und durch bequeme Sommermatten ersetzt werden.  © Imago
Ein Unterbodenschutz unter dem Auto
Heißwachs oder Unterbodenschutz: Da der Unterboden des Autos im Winter durch Streusalz und Co. besonders angegriffen wird, sollte man ihn im Frühjahr einer besonderen Pflege unterziehen. Heißwachs oder ein spezieller Unterbodenschutz eignen sich dafür besonders gut. © Imago
Hand die Autolack poliert
Autolack pflegen: Weil starke Sonneneinstrahlung den Lack des Autos angreifen kann, ist nach der Autowäsche auch eine Konservierung des Autolacks empfehlenswert. Eine Versiegelung mit Hartwachs hält bis zu sechs Monate und schützt auch gegen klebrigen Blütenstaub und Pollen. Lässt man den Lack professionell bei einem Fahrzeugaufbereiter konservieren, kann die Versiegelung auch bis zu einem Jahr halten. Wer seinem Lack zu Hause etwas Gutes tun will, kann ihn auch polieren.  © Imago
Skibox auf dem Auto im Winter
Dachboxen abnehmen: Die Skisaison ist vorbei. Hatten Sie im Winter eine Ski- oder Dachbox auf dem Auto, dann ist es Zeit, diese endlich abzunehmen. Eventuell können Sie diese nun durch den Fahrradgepäckträger setzen und dagegen frühlingshafte Unternehmungen planen. © Imago
Auto mit vollem Kofferraum
Kofferraum aufräumen und Reserverad checken: Winterhandschuhe, Wechselschuhe, Schneeschaufeln – was auch immer sich im Auto über den Winter ansammelt, im Frühjahr kann es raus. Räumen Sie den Wagen auf und machen Sie Platz für Frühjahrsaktivitäten. Bei dieser Gelegenheit können Sie auch gleich das Reserverad prüfen, wenn es schon eine Weile nicht mehr gebraucht wurden. © Imago
Von Winter- auf Sommerreifen wechseln
Auf Sommerreifen wechseln: Von O bis O sagt man – von Oktober bis Ostern. Wenn der Frühling kommt, ist es Zeit, die Winterreifen gegen die Sommerreifen einzutauschen. Der ADAC empfiehlt, nach dem Reifenwechsel nach 100 bis 200 Kilometern noch einmal die Radschrauben nachzuziehen.  © Imago
Frau prüft Ölstand am Auto
Flüssigkeiten kontrollieren: Um sicherzugehen, dass nach dem kalten Winter alle Flüssigketen noch ausreichend vorhanden sind, sollte man diese zum Frühling hin prüfen. Dazu gehören Motoröl, Kühlwasser und die Flüssigkeit in der Scheibenwaschanlage. Sollten die Flüssigkeitsstände zu niedrig sein, sollte man sie wieder auffüllen.  © Mikalai Sayevich/Imago
Scheibenwischer im Regen
Scheibenwischer prüfen: Während man dabei ist, die Scheibenwisch-Flüssigkeiten zu überprüfen, kann man auch gleich checken, ob die ganze Anlage noch in Ordnung ist. Das gilt auch für die Scheibenwischer, deren Blätter durch Eis und Salzreste auf den Scheiben ausgefranst sein könnten. Wenn sie auf der Scheibe Steifen hinterlassen oder sichtlich abgenutzt sind, sollte man die Scheibenwischerblätter ersetzen.  © Imago
Auto mit Scheinwerfer an
Beleuchtung prüfen: Dass die Beleuchtung am Wagen funktioniert, ist nicht nur für die Sicherheit wichtig, sondern auch gesetzlich vorgeschrieben. Deshalb sollte man regelmäßig prüfen, ob alle Lampen und Blinker noch funktionieren. Diese Maßnahme kann man deshalb gut in seinen Frühjahrs-Auto-Putz mit aufnehmen.  © Svetlana Vozmilova/Imago

Das Schloss befindet sich meist hinter einer Schutzblende am Türgriff, die zunächst entfernt werden muss. Bei einigen Modellen muss dafür der Türgriff zuerst gezogen werden. Bei anderen Modellen muss der Notschlüssel in eine Öffnung an der Blende gesteckt werden, um sie zu lösen. Die Technik zum Starten des Autos benötigt ohnehin keinen Strom. (bk)

Rubriklistenbild: © Eva Blanco/imago

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